Carina Derungs

geboren am 17.04.1980 und wohnhaft in Herisau


Aufgrund meiner eigenen persönlichen Geschichte setze ich mich schon seit langer Zeit mit dem Thema Körper, Geist und Seele auseinander. Ich wusste intuitiv bereits früh, meinem körperlichen Erleben Aufmerksamkeit zu schenken, ist wichtig. Durch das Tanzen, ob meditativ und sanft oder wild und kraftvoll, gelang es mir am besten in eine gewisse Harmonie zu kommen. Es brachte mich weg vom Gedankenkreisen und meinen Ängsten. Auch der Leistungsdruck und meine Zweifel konnten dadurch in den Hintergrund treten. Ich konnte meinen Körper besser spüren und einfacher meine Gefühle wahrnehmen.
 
Durch meine eigene Lehrtherapie und der Ausbildung zur Tanztherapeutin wurde mir einiges dazu bewusster. Ich lerne immer wieder aufs Neue meine Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen besser wahrzunehmen und anzunehmen wie sie gerade sind, ohne mich mit ihnen zu identifizieren. Sich dieser Verbindung bewusst zu sein und alles gleichzeitig auch aus der spirituellen Ebene zu betrachten, macht für mich das Menschsein als Ganzes aus.

Gerne möchte ich auch andere Menschen auf dem Weg sich selbst näher zu kommen unterstützen, und sie mit meiner Arbeit in diesem heilenden Prozess begleiten.


Erfahrung
In meiner Arbeit als Medizinische Praxisassistentin konnte ich über 20 Jahre lang Erfahrungen mit Menschen und ihren körperlichen und psychischen Leiden sammeln.

Während der Ausbildung zur Tanztherapeutin habe ich Kreativtanz geleitet und absolvierte meine beiden Praktikas in der Psychiatrischen Klinik in Littenheid und im Alters- und Pflegeheim Boden in Trogen. Auf diese Art und Weise mit psychisch kranken und alten Menschen in Kontakt zu kommen, war für mich sehr eindrücklich und berührend und ich durfte sehr viel lernen.

Von November 2018 bis Juli 2021 führte ich mit einer Freundin und Tanztherapiekollegin zusammen das Projekt "Durch Bewegung in Begegnung". Wir leiteten wöchentliche Gruppenabende in Tanztherapie und auch Tagesworkshops zu unterschiedlichen Themen.

Seit 2020 leite ich als Dozentin Seminare für angehende TanztherapeutInnen am Institut am See für Tanztherapie.

Meine Arbeit reflektiere ich regelmässig in Supervisionen.
Seminarbesuche in Entspannung und Meditation, erfahrbarem Atem und Aura-Chakrabalance sind für mich weitere Hilfsmittel, die ich in meine Arbeit einfliessen lassen kann.

Seit dem Sommer 2020 bin ich in der Ausbildung zur Frauenheiltherapeutin, welche mich sehr inspiriert, bewegt und berührt. Ich erlebe mein Frausein in einer ganz neuen Dimension. Diese Arbeit, auch in Kombination mit der Tanztherapie, finde ich höchst spannend und ich habe deshalb begonnen Frauenkreise anzubieten.

In meiner Freizeit liebe ich es zu tanzen, zu lesen und zu schreiben, ich meditiere, mache Yoga und bin sehr gerne in der Natur.


Selbsterfahrung in der Tanztherapie

Ein Gedicht

"Der Nacken steif, die Schultern verkrampft und wo bloss ist die Atmung geblieben?
 Öffne dich mein Brustbereich und werde weit,
das Kreuz und die Wirbelsäule werden es lieben.
Mein Körper sehnt sich nach Lebendigkeit,
was steht im Weg, etwa Eitelkeit?
Schütteln, Schwingen, Ausdehnen und Zusammenziehen,
all dies will meinem Innenleben dienen.
Die Anspannung lässt nach und Trauer entsteht,
Wut transformiert sich, die Kraft, sie lebt!
Verstecke dich nicht mehr geliebter Körper,

weder hinter Mauern, noch hinter Wörter.
Alles darf da sein, denn das bin ich, 
Körper, Geist und Seele... sie verbinden sich."